Silvester 2010 in Zell an der Mosel

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Am Mittwoch, 29.12.2010, ging es auf große Fahrt… Da meine Mutter Silvester einen runden Geburtstag gefeiert hat Cake , hat sie uns; dass heißt meine Schwester und mich mit unseren Männern zu ein paar Tagen Urlaub an die Mosel eingeladen. Dafür nochmal ein großes DANKESCHÖN Kiss Wir haben viel erlebt: Neben einer Planwagenfahrt und der Besichtigung einer Sektkellerei sind wir alle zu Spießern geworden und wissen jetzt, dass Schwäne auch rückwärts schwimmen können ROTFL
Aber der Reihe nach….Am Mittwoch ging es also los… Wir haben uns am Rastplatz  “Resser Mark” auf der A2 zwischen Herten und Gelsenkirchen getroffen. Dann ging es los…. Da unsere beiden Autos mit Navi ausgerüstet sind, haben wir noch vereinbart, dass wir nicht in Kolonne fahren, sondern dass wir etwa nach der Hälfte der Strecke (auf der A 61) uns wieder auf dem Parkplatz treffen würden, um gemeinsam Pause zu machen. Da würden wir uns dann per Handy verständigen. Und so war es auch… An der Raststätte Brohltal bei Niederzissen haben wir uns auf dem Parkplatz wieder getroffen. Und haben festgestellt, dass beide Navis uns eine andere Strecke geführt haben. Aber egal, wir kommen auch so ans Ziel! Und dann ging es auch weiter. Zell, wir kommen… Smile
Im Hotel “Zum grünen Kranz” haben wir dann unsere Zimmer im 3.OG bezogen. Zum Glück waren wir alle in der gleichen Etage. Helmut und ich hatten ein Zimmer mit “Meerblick”. Der Kenner sagt auch: Zimmer mit Blick auf die Mosel ROTFL
Kerstin und Markus hatten das größte Doppelzimmer mit einem riesigen schönen Badezimmer und “Panoramadusche” …   Grin Ebenso wie Mutters Einzelzimmer war dieses Zimmer auf der Rückseite des Hotels, mit Blick auf eine schmale Gasse. Es gab ein tolles Programm über den Jahreswechsel, was der Inhaber mit seinen Angestellten geplant hat. Das Frühstücksbuffet war sehr reichhaltig und abends haben wir uns bei mindestens 4 Gängen verwöhnen lassen. Einfach lecker! Und die Speisen waren so toll angerichtet. Eigentlich viel zu schade, um zu essen… Und da dieses Hotel ein “Weinhotel” ist, und der Inhaber selbst noch Winzer ist, haben wir dann abends auch immer leckeren Wein zum Essen getrunken. Es gibt in Zell besonderen Wein:  Cat 2 “Zellers schwarze Katz” Cat 2 Wer wissen möchte, warum dieser Wein so heißt, kann ja  Cat HIER Cat noch einmal nachlesen!
Am Mittwoch ging es dann bald los zu einer Planwagenfahrt. Mit zwei Treckern, die den Planwagen gezogen haben, und den Hotelgästen wahren wir bereit. Wir sind durch Zell gefahren zu einem besonderen Aussichtspunkt auf einem Berg. Dort hat uns unser Hotelier schon erwartet. Es gab heißen Kakao von der offenen Feuerstelle und viele Erklärungen rund um die Stadt Zell. Leider war es sehr nebelig, dass wir die Aussicht nicht so genießen konnten. Aber schön war es trotzdem! Abends gab es noch Feuerzangenbowle auch vom offenen Feuer in der kleinen Gasse hinter dem Hotel. Auch dies hat unser Hotelier gemanagt. Klasse! Von diesem Abend waren wir schon mal sehr angetan! Oder angeheitert? Wink Wink Wink
Am nächsten Morgen haben wir uns am Buffet richtig satt gegessen. Von unserem Tisch konnten wir auf die Mosel schauen und Enten und Schwäne beobachten: NEIN, Kerstin, die Schwäne schwimmen nicht rückwärts. Auch wenn es so aussieht. Es ist nur die Strömung Grin
Um 12.30 Uhr sind wir dann zur Besichtigung in die Sektkellerei Treis gefahren worden. Natürlich haben wir nach der Besichtigung der Gewölbe durch den Kellermeister auch eine gr0ße Auswahl des leckeren Sekt probieren dürfen. Und weil der soooo lecker war, haben wir dann auch ein paar Kisten bestellt. Die sind dann ins Hotel geliefert worden. Und ich halte nochmal fest: Es war Mittagszeit und manche haben nach der Verköstigung schon Sterne gesehen…. Anschließend sollten wir eigentlich noch zum Kegeln fahren, aber wir haben dankend abgelehnt.

Am Freitag, an Silvester, hatte dann meine Mutter ihren Ehrentag. Ich denke, es macht ihr auch nichts aus, wenn ich sage, dass sie gerade mal 60 geworden ist, oder? Big Smile Oben auf unserem Flur haben wir ihr dann schon ein Geburtstagsständchen gesungen. Zum Frühstück haben wir eine Flasche Sekt bestellt, um auf ihren Geburtstag anzustoßen.  Nach dem Frühstück haben wir ihr dann unser Geschenk überreicht.  Eine Tasche voller Zeit! Eine Tasche voller Gutscheine! Was das ist, kann man HIER nachlesen.
An diesem Tag gab es tagsüber dann kein Programm, sondern erst um 18.30 Uhr das große Silvesterbuffet mit Überraschung und Feuerwerk! Also sind wir nach Cochem gefahren. Das liegt ebenfalls an der Mosel. Unsere Mutter wollte uns zum Kaffee einladen. Wir sind dann alle 5 mit unserem Auto gefahren. Leider hat sich dann am Unterboden des Autos eine Plastikabdeckung gelöst (irgendwelche Schrauben sind verloren gegangen). Und als wir dann durch Schnee gefahren sind, haben wir mit diesem Plastikteil in Cochem auf dem vereisten Parkplatz aufgesetzt. Sehr ärgerlich… Denn wir mussten ja wieder zurück nach Zell (mit 5 Leuten) und auch wieder zurück nach Hause. Und es ist Wochenende. Da hat keine Werkstatt auf… Dumm gelaufen Big Frown
Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt und einem leckeren Capuchino und einem leckeren Stück Torte sind wir wieder zum Parkplatz zurück gelaufen. Der Weg nach Zell  war dann ganz okay. Wir konnten halt nicht schneller wie 50 km/h fahren. Denn sonst hat der Fahrtwind diese Plastikabdeckung  am Boden schleifen lassen….
Abends haben wir uns dann wieder den kulinarischen Genüssen hingegeben. Es gab 4 leckere Vorspeisen, dann das Hauptgericht als Buffet, dann noch Nachtisch und eine Käseplatte. Wir haben glaube ich 4 Stunden lecker gegessen… Zwischendurch hat dann ein Duo angefangen mit Live – Musik. Die Frau hat nur gesungen. Der Mann hat gesungen und Keyboard gespielt. Leider kannten wir kaum Lieder und es kam nicht so wirklich Stimmung auf. Außerdem waren wir noch beim Essen und es war recht laut. Laut ist nicht immer gleich gut…. Pünktlich um Mitternacht haben wir dann mit einem edlen Sekt auf das neue Jahr 2011 angestoßen und sind dann zu uns aufs Zimmer (auf den Balkon) und haben uns das Feuerwerk angesehen. Clover HAPPY NEW YEAR Clover

Nach dem “Katerfrühstück” am nächsten Morgen ist dann um 11.30 Uhr ein Reisebus mit allen Hotelgästen nach Wiesbaden aufgebrochen. Wir hatten die Wahl, ob wir dann in die Therme gehen oder uns das Casino in Wiesbaden ansehen. Da Kerstin sehr erkältet war, haben wir uns für das Casino entschieden. Aber erstmal sind wir durch die Innenstadt von Wiesbaden gelaufen. An prunkvollen Hotels, am hessischen Landtag vorbei, an der Staatskanzlei… Dann haben wir in der Innenstadt noch eine Thermalquelle gesehen, aus der warmes Wasser fließt. Heilwasser natürlich… Wink
Ins “richtige” Casino kamen wir nicht rein, denn wir hatten “nur” normale Alltagsklamotten an. Also sind wir ins kleine Casino, wo die Geldspielautomaten stehen. Einarmige Banditen und so… Wir wurden natürlich mit unseren Personalien in der Datenbank erfasst. Denn es hätte ja sein können, dass wir dort oder in einer anderen Spielbank in irgendeiner Form auffällig geworden wären. Stichwort Spielsucht…… Da wir uns alle nicht in diesem Bereich auskennen, haben wir uns von einem netten Mitarbeiter einige Spielgeräte erklären lassen. Den großen Gewinn haben wir alle nicht gemacht, aber für 10,00 Euro Einsatz oder weniger hatten wir fast eine Stunde “Spaß”. Das hat gereicht.  An manchen Automaten waren Leute, die haben ein paar 50 Euro Scheine hintereinander in den Automaten geworfen… Der Mann sah aber so aus, als wenn es ihm nichts ausmachen würde. Mir wäre ja das Geld viel zu schade…. Ich würde davon lieber shoppen gehen Grin Davon hätte ich mehr!! Wie gesagt: Es war sehenswert, aber ich muss es nicht noch einmal haben…
Abends sind wir dann alle zu Spießern geworden, Grin denn es gab FONDUE zum Essen Grin   Es gab eine große Auswahl an Fleisch und Gemüse. Dazu Salat, Brot und 2 verschiedene Soßen. Lecker!

Am Sonntag morgen haben wir dann nach dem Frühstück die Autos mit unserem Gepäck beladen und haben den Heimweg angetreten. 5 wunderbare Tage lagen hinter uns. Leider konnten wir nicht mit unserem Auto über die Autobahn fahren, denn dieses Plastikteil hat nun bei 70 bis 80 km/h geklappert und geschliffen. Da wir nichts riskieren wollten, weil man ja auch nicht da unten ran kam, um nachzuschauen sind wir dann mit 70 km/h über die Landstraßen nach Hause gefahren. Das war natürlich eine doofe Rückfahrt….Wir haben für 270 Kilometer  fast 6 Stunden gebraucht… Wir sind sogar am Kölner Dom vorbei gefahren….. Na ja…wir sind heile zu Hause angekommen und nach dem Besuch in der Autowerkstatt ist dieses Plastikteil abgeschraubt worden und im Müll gelandet. Darunter war nichts besonderes und der KFZ – Mechaniker meinte, dieses Teil wäre eigentlich sinnlos. Also ab damit….. ENDE GUT – ALLES GUT!


2 Responses to “Silvester 2010 in Zell an der Mosel”

  1. 2
    avatar Michaela Says:

    Schön, dass Dir der Bericht gefällt Grin
    Gut, dass Dir das Trinken über die Erkältung hinweg geholfen hat. Besonders die warme Bowle hat ja dem Hals gut getan. Wink
    Echt schlimm, wenn man jetzt die Nachrichten vom Hochwasser an der Mosel sieht. Da wird einem echt ganz anders zumute! Vor einer Woche waren wir noch da….. Und nun sieht man “unser” Hotel, dass unter Wasser steht! Die armen Leute, die dort wohnen und alles ausräumen müssen und dann sauber machen müssen. Und der Schaden, den die Leute haben… mag man gar nicht drüber nachdenken!

  2. 1
    avatar Kerstin Says:

    So ein toller Bericht! Wirklich schön geschrieben. Ich hatte viel Spaß beim lesen, ich habe mehrmals laut gelacht Laugh Vor allen Dingen die Stelle mit den Schwänen, die auch rückwärts schwimmen können, hat mir sehr gefallen Cool
    Als ich die Bilder gesehen habe, wir es jetzt da aussieht, das hat mich irgendwie mitgenommen. Durch die Altstadt in Zell fahren die mit mit dem Schlauchboot. Wir hatten sehr viel Glück, das das Hochwasser noch ein paar Tage gewartet hat, bis wir wieder zu Hause waren. Da war die Erkältung das kleinere Übel. Aber ich hab ja viel getrunken, das soll gut sein bei so einer Erkältung, hab ich mir sagen lassen Secret
    Vielen dank für diesen schönen, ausführlichen, und amüsanten Bericht Evil Grin

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